• zerlesene Bücher
    Weise Worte

    Die Apotheke der Worte

    „Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler.“ Philippe Djian Zugegeben, wenn ich Kopfschmerzen habe, greife ich lieber zu Aspirin als zu einem Buch. Bücher können Medikamente nicht ersetzen, aber das hat Philippe Djian auch sicher nicht gemeint. Büchermenschen wissen um die wohltuende Wirkung des Lesens, die Nicht-Leser unverschämterweise Realitätsflucht nennen. Ich gebe gerne zu, dass Lesen eine Sucht sein kann und Prokrastination und Schlafmangel begünstigt. Aber Lesen hat auch viele Benefits, zum Beispiel die der Meditation. Es hilft beim Abschalten und somit der Stressbewältigung. Ganz zu schweigen von der Heilsamkeit innerer Bilder, wie jeder Therapeut bestätigen wird. Andrea Gerk zitiert in ihrem…

  • Self-care am Meer
    Grimoire

    Die vielen Facetten von Self-care

    Wenn man den einschlägigen Influencer-Blogs Glauben schenkt, dann handelt es sich bei Self-care vornehmlich um Kosmetikbehandlungen oder Besuche im Spa. Dabei geht es bei dem in letzter Zeit etwas gehypeten Begriff um viel mehr, zum Beispiel auch um einen notwendigen Besuch beim Arzt oder Therapeuten, den Sonntagsspaziergang oder das berühmte gesunde Frühstück. Grundsätzlich handelt es sich bei Self-care um individuelle, eigenständige und freiwillige Handlungen, die dem Aufrechterhalten (oder Erlangen) der eigenen körperlichen und seelischen Gesundheit dienen. Normalerweise macht das jeder Mensch ganz automatisch, als Teil des Selbsterhaltungstriebs. Viele moderne Menschen haben aber Probleme damit, sei es aus Instinktverlust, geringem Selbstwertgefühl, zuviel Stress, zuwenig Zeit, oder weil Self-care irrtümlich als egoistischer…