• Neo Noir
    Weise Worte

    Leute beschatten, die im Dunkeln leben

    Detektivgeschichten sind ein zeitloses Genre, sie funktionieren in einem historischen Setting genauso wie in Science Fiction. Sie leben von der einzigartigen Kombination aus Spannung, schrägem bis schrulligem, oft lasterhaften Helden und einem Quentchen Gruselfaktor oder vermeintlich Übersinnlichem. Ihre Atmosphäre ist häufig eher düster, sie spielen im „Milieu“, in der Unterwelt, da wo die gescheiterten Existenzen zuhause sind. Nicht selten entpuppen sich vermeintlich feine Leute im Laufe eines Detektivromans als diejenigen mit den dunkelsten Abgründen. Unnötig zu sagen, dass ich ein großer Fan solcher Stories bin. Detektiv: Beruf mit der Fähigkeit, Leute zu beschatten, die im Dunkeln leben. – Ron Kritzfeld Weltbekannte Detektive wie Sherlock Holmes, Miss Marple, Philip Marlowe, Kalle…

  • Geburtstagskerzen
    Grimoire

    Better light a candle than curse the darkness

    Heute ist mein Geburtstag, und den habe ich (ähnlich wie Weihnachten) in den letzten Jahren nicht angemessen gefeiert. In diesem Jahr ziehe ich meine „Feiern-auf-Kommando“-Ablehnung erstmals in Zweifel. Die letzten Monate waren zu düster, um Gelegenheiten für Anfälle von Sorglosigkeit einfach so verstreichen zu lassen. Diesen – vielleicht nur zeitweisen – Sinneswandel befeuert auch das Buch, das ich gerade lese. Angeblich ist es seit Jahren das Lieblingsbuch aller Buchhändler, und das glaube ich gerne. „Was man von hier aus sehen kann“ spielt in einem Dorf im Westerwald. Eine alte Dame träumt dort manchmal von einem Okapi, und kurz nach so einem Traum stirbt immer einer der Dorfbewohner. Entsprechend interessant ist…