Feenhaube

Manche nennen die Kogelsteine nahe Eggenburg in Niederösterreich das österreichische Stonehenge. Aber anders als in England sind die hiesigen Felsformationen größtenteils natürlichen Ursprungs. Diese Tatsache tut der magischen Ausstrahlung der Gegend allerdings keinen Abbruch. Und das muss schon vor Jahrtausenden so gewesen sein, denn Scherbenfunde und Opferschalen belegen, dass sich hier ein Kultplatz befand, an dem Rituale abgehalten und die Jahreszeiten bestimmt wurden.

Die „Feenhaube“, einer der Granithaufen, ist angeblich ein versteinerter Wassermann, der einer badenden Fee die Haube geklaut hatte. Damals, als sich hier noch ein Meer befand. Doch selbst bei eisigem Winterwind ist es auf wildromantische Art schön und seltsam friedlich hier. Entweder war die bestohlene Fee nach ihrer Rache für alle Zeiten besänftigt, oder der Wassermann war ein solcher Plagegeist, dass seine Versteinerung der Gegend lang ersehnten, ewigen Frieden bescherte.

Schwammerlstein

Wächter

Kimme und Korn

Kogelsteine

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