Um Bienen wird aktuell viel Wind gemacht, was ich natürlich begrüße, aber normalerweise lässt mein eigenes Interesse an Themen, die im Mainstream gehyped werden, schnell nach. Ausnahmen gibt es jedoch immer mal, wie zum Beispiel Storytelling. Oder eben Bienen.

Wirklich fasziniert bin ich von diesen Insekten, seit ich die Maddaddam-Trilogie gelesen habe, die ich in diesem Blog auch schon einmal bejubelt habe. Margaret Atwood erwähnt darin ein paar Details der Bienen-Folklore, wie etwa die Auffassung, dass Bienen, speziell Honigbienen, Wanderer zwischen den Welten sind und Zutritt zum Reich der Toten haben. In den Appalachen existiert bis heute der Brauch, den Bienen Bescheid zu sagen, wenn jemand gestorben ist, ganz so wie in „Das Jahr der Flut“.

Das Netz ist voll von interessanten Infos zur Rolle der Bienen in der internationalen Mythologie. Zuletzt las ich einen schönen Artikel auf Patheos: The Witch and the Bee. In dem Artikel wird über potenzielle Ursprünge der Bienen-Folklore spekuliert, die erklären, warum es in so verschiedenen Teilen der Welt zu frappierend ähnlichen Mythen kommen konnte. Solche Parallelen finde ich immer besonders spannend.

Nun spiele ich erstmals ernsthaft mit dem Gedanken, das Imkern zu lernen. Die Gelegenheit ist gerade günstig, und es wäre sogar ein nahezu perfekter Platz für zwei Bienenkisten da.

Bienen

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